Filmjury 2022

Am 10. und 11. September hat sich die Jury getroffen, um aus den mehr als 150 eingereichten Bergfilmen die Preisträger des 12. Dutch Mountain Film Festivals auszuwählen. Kesang Tseten, Marcia Luyten und Philip Simons arbeiteten sich durch die Filme, die von unserem Vorauswahlteam nominiert wurden. Wer gewonnen hat wird erst während der Award Show am Freitagabend, 4. November, bekannt gegeben!
Die Gewinnerfilme (und viele mehr!) zeigen wir während unseres Festivals vom 1. bis 6. November 2022 in Heerlen und Aachen.

Kesang Tseten


Kesang Tseten dreht seit über zwei Jahrzehnten Dokumentarfilme über die Himalaya-Region, die regelmäßig auf internationalen Filmfestivals gezeigt und ausgezeichnet werden. Darunter sind die preisgekrönten Filme Who will be a Gurkha, Trembling Mountain und Saving Doma, eine Trilogie über nepalesische Gastarbeiter in den Golfstaaten (In Search of the Riyal, The Desert Eats Us), We Corner People und On the road with the red god: Machhendranath. Er erhielt Stipendien von Jan Vrijman, dem IDFA Bertha Fund und dem Sundance Documentary Institute. Er war Gastwissenschaftler am Dartmouth College und an der New York University. Er schrieb das Originaldrehbuch für den Spielfilm Mukundo, den ersten nepalesischen Beitrag zur Oscarverleihung, sowie für KARMA und arbeitet derzeit an einer nepalesischen Verfilmung von Les Miserables. Er ist ein Absolvent der Dr. Graham's School in Indien, des Amherst College und der Columbia University.

Marcia Luyten


Marcia Luyten ist Journalistin, Autorin und Moderatorin. Luyten ist Kolumnistin bei de Volkskrant und moderiert die Radiosendung Met het Oog op Morgen. Sechs Jahre lang moderierte sie Buitenhof, die Interview- und Diskussionssendung von NPO. Sie schrieb Máxima Zorreguieta, Mutterland, eine Biografie über die junge Königin Máxima. Het geluk van Limburg (Das Glück von Limburg), Familienchronik der Vindersen im Glanz und Niedergang der niederländischen Kohleindustrie. Zur Politik: Ziende blind und Dag Afrika und Witte geef geld over Afrika (Foto: Keke Keukelaar)

Philip Simons


Philip Simons war, wie er selbst sagt, eine Zeit lang "ein etwas besessener Bergsteiger". Heutzutage klettert er lieber von einem sicheren Bohrhaken zum anderen. Oder er geht mit guten Freunden in den Bergen wandern, von einer Hütte zur nächsten bzw. (eher) schläft unter freiem Himmel. Denn auf dem flachen Land ist das keine schöne Option.

Pauls Tipp: Höhenrausch

Ich habe die Jury bei der Verleihung der DMFF-Preise angeleitet und verschenke keine unverdienten Lorbeeren! Als Kletterer und Sportarzt finde ich persönlich den Höhenrausch sehr interessant. Ein toller Film über die verschiedenen Formen der Höhenkrankheit und die Geschichte der höhenmedizinischen Forschung in Europa.