Paradice

Jahr: 2020

Direktor: Daniel Bleuer, Jonas Schild, Nicolas Hojac

Spielzeit: 18 Minuten

Sprache: Englisch, Schweizerdeutsch

Untertitel: Englisch

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Im Winter sind die Alpen ein Paradies für Bergsteiger. Riesige Wasserfälle frieren ein und bilden einzigartige Konstellationen. Dieser Kurzfilm führt zu drei der schönsten Eisfallrouten im Schweizer Berner Oberland. Ein echter Eiskletterfilm über Risiko und Verantwortung, vor allem aber über die Schönheit der Natur.

„Was mich fasziniert ist, dass Wasserfall immer Wasserfall bleibt, aber im Winter, wenn er gefroren ist, sind die Bedingungen ganz anders“, sagte Nicolas Hojac der Jungfrau Zeitung. „Im Sommer gibt es den Eisfall nicht“, erklärt Jonas Schild. Beide Alpinisten kennen den Filmemacher Daniel Bleuer, seit jungen Jahren. Ein Film über Eisklettern zu drehen lag somit auf der Hand. Für „Paradice“ suchten sie nach einzigartigen Eisfällen in der Nähe ihrer Heimat. Damit wollen die Macher auch zeigen, dass man für Schönheit und einzigartige Erlebnisse nicht unbedingt ins Flugzeug steigen muss. Dieser Film lässt die Herzen von Eiskletterfans und Naturliebhaber gleichermaßen höher schlagen.
Für die Die-Hards: Die Dreharbeiten fanden auf den Eisfällen ‚Nin‘ in der Nähe des Oeschinensees, dem berühmten „Flying Circus“ und der „Metro“ der Breitwandflue statt. Diese Routen haben alles: Eis, Kälte, Grotten, Überhang, Höhe. „Man hat ein Recht auf Risiko“, heißt es im Film.

Für die Bergsteiger-Filmfans: Bergsteiger Stefan Siegrist ist beim DMFF#10 außerdem im Film „Lifelines“ zu sehen.