Maybe Tomorrow

Jahr: 2020

Direktor: Guillaume Bertocchi

Spielzeit: 40 Minuten

Sprache: Englisch, Französisch, Kalaallisuut (Grönländisch)

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Maybe Tomorrow gewinnt den Parkstad Limburg Jury Award 2020

 

Bilder von Expeditionen durch unberührte arktische Landschaften faszinieren uns nach wie vor. Wunderschöne Bilder von weiten Schneeflächen, skurrilen Eis- und Felsformationen und einer prächtigen Abendsonne über dem stillen Eismeer gehören unbedingt zum DMFF. Aber neben schönen Bildern konzentriert sich dieser Film auch auf den Klimawandel.

Zwei französische Abenteurer, Guillaume Bertocchi und Guilhem Pouxviel, begeben sich auf eine Expedition entlang der unwirtlichen Nordwestküste Grönlands. Der Upernavik-Archipel liegt etwa 1.000 km über dem Polarkreis, an der Grenze von Land, Eis und Meer. Die Landschaft verändert sich jeden Tag unter dem Einfluss von Wind und Wetter. Die Fischer und Jäger auf den Inseln im Eismeer leben wie ihre Vorfahren im Einklang mit der Natur. Sie passen sich an das sich ständig verändernde Meereis an. Genau wie die Eisbären. Auch die Abenteurer müssen sich anpassen, als sich die traditionell benutzten Routen über das Eis als unpassierbar erweisen.

‚Maybe Tomorrow‘ ist der zweite Film von Guillaume Bertocchi. Man sieht, dass er Fotograf und Lehrer ist. Er kombiniert wunderbare Bilder mit einer packenden Geschichte. Er macht seine Faszination für die entlegensten Gebiete und die Menschen, die dort leben für alle begreifabr. Auf der Expedition nach Grönland reiste er zusammen mit dem Bioingenieur Guilhem Pouvxiel, der unterwegs sogar mit Erfrierungen konfrontiert wurde.