Lama La

Jahr: 2016

Direktor: Nischal Poudyal

Spielzeit: 83 Minuten

Sprache: Nepalesisch

Untertitel: Englisch

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Lama La ist ein nepalesischer Roadmovie über einen buddhistischen Mönch, der während des Bürgerkriegs durch die Berge reist und einen maoistischen Guerillakrieger auf seinem Weg trifft. Verfechter völlig unterschiedlicher Ansichten ziehen die beiden zusammen weiter, der Mönch zu einem Kloster in der Stadt, der Rebell zu einer anderen Mission im Kampf gegen die Regierung. Allmählich entwickelt sich gegenseitiges Verständnis und Freundschaft.

Die nepalesischen Berge sind das Lebensumfeld für zahlreiche Bauerndörfer und buddhistische Klöster. Zehn Jahre lang war der Himalaya außerdem Schauplatz eines blutigen Bürgerkriegs, in dem mehr als zehntausend Menschen starben. In Lama La, dem zweiten abendfüllenden Film des Regisseurs Nischal Poudyal, treffen die friedliche Welt des Buddhismus und die stählernen Prinzipien und der bewaffnete Kampf der Maoisten auf originelle und interessante Weise aufeinander. Mönch Jamyang verlässt sein Kloster in den Bergen, um in einem Klosterinstitut in Kathmandu weiter zu studieren. Dabei trifft er auf den jungen Rebellen Arjun. Die Gelassenheit und Nachdenklichkeit des Mönchs stehen in starkem Kontrast zu den rauen Manieren des Soldaten mit seiner Kalaschnikow. Allmählich entwickelt dieser langsame Roadmovie ein besseres Verständnis für die Ansichten des anderen und die beiden schließen Freundschaften, was zu einer überraschenden Auflösung führt. Poudyal sagt, dass er den buddhistischen Prinzipien treu bleibt, was er beweist, indem er Jamyang jede Gelegenheit bietet, diese Werte zu erklären. Sie werden von Arjun gut aufgenommen. Lama La wurde an verschiedenen Orten und in verschiedenen Höhenlagen im nepalesischen Himalaya aufgenommen, einschließlich des malerischen Kagbeni in der Region Annapurna.