Final Ascent: the Legend of Hamish MacInnes

Jahr: 2019

Direktor: Robbie Fraser

Spielzeit: 80 min

Sprache: Englisch

Der Schotte Hamish MacInnes bestieg mit 16 Jahren das Matterhorn. Ein Jahr später, 1947, baute er selbst ein Auto aus Einzelteilen. 1953 ging er mit Johnny Cunningham zum Everest und hätte beinahe den Gipfel vor Hillary und Tenzing bestiegen. Als Abenteurer, Expeditionsleiter und Ingenieur wurde er weltberühmt. Er erfand den Ganzmetall-Eispickel, verfasste das International Mountain Rescue Handbook und verbesserte die von Bergrettungskräften verwendeten Krankentragen. Er hat hunderte, vielleicht tausende Leben gerettet und selbst mehrmals Glück gehabt.

Als MacInnes 84 Jahre alt war, wurde er jedoch wegen eines Deliriums gegen seinen Willen in eine psychogeriatrische Abteilung eingeliefert. Nach mehreren Ausbruchversuchen wurde er entlassen aber hatte sein Gedächtnis verloren.
Dieser Dokumentarfilm erzählt die Lebensgeschichte von MacInnes, wie er sie wiederentdeckt hat: Anhand seiner vielen Bücher, Filme und Fotos, Interviews und der Erinnerungen seiner Freunde.
Der Filmemacher Robbie Fraser selbst erlebte eine ähnliche Genesung seines Vaters, wodurch er Erinnerung, Identität und den Umgang mit älteren Menschen in einem anderen Licht sieht. Mit diesem Film hofft er, dass wir die Art und Weise, wie wir mit Menschen umgehenn, die wir bereits abgeschrieben haben, überdenken.

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